gruene.at
Navigation:
am 2. September

Bahntrasse: Endlich handeln.

Olga Voglauer - Neue Bahntrasse zwischen Villach und Klagenfurt: Statt die x. Studie zu präsentieren, sollte lieber mit der Umsetzung begonnen werden, findet die Landessprecherin der Kärntner Grünen, Olga Voglauer.

Mit der Umsetzung beginnen.  

„Das ist jetzt die x. Studie zu Bahntrassen zwischen Villach und Klagenfurt. Es wäre wichtig, jetzt einmal weg von den Studien hin zur Umsetzung zu kommen. Außerdem geht es hier nur um einen Korridor, die konkrete Trasse muss immer noch erst festgelegt werden. Wenn das so weiter geht, können wir froh sein, wenn wir bis 2050 eine Trasse haben“, sagt Olga Voglauer, Landessprecherin der Kärntner Grünen, zur neuen Studie.

 

Hier wurde nicht zu Ende gedacht.

Genauere Bodenuntersuchungen, Festlegung der konkreten Trasse und Detailplanungen fehlten noch – mit Bauarbeiten sei dann erst in einem oder zwei Jahrzehnten zu rechnen. „Das wird alles noch lange dauern: daher ist es wichtig, dass wir jetzt weiter arbeiten. Die Bürgerbeteiligung fand schon in den 90er Jahren statt, nun haben wir 2020! Wir sind keinen Detailplanungsschritt weiter, wobei die Koralmbahn in ein paar Jahren in Betrieb gehen wird und dann vor Klagenfurt endet. Das wurde nicht zu Ende gedacht“, so Voglauer.

 

Zur Chronologie.

Der Bericht in der heutigen Kleinen Zeitung bezieht sich auf die Trasse W2, eine jener Trassen, die im Bürgerbeteiligungsverfahren der 90er Jahre durch die damalige HLAG festgelegt wurde. Diese Trasse haben die Kärntner Grünen auch favorisiert, zumal die Variante über das Rosental und die Sattnitz wasserrechtlich und naturschutzrechtlich äußerst bedenklich ist.

Die nun von Landesrat Sebastian Schuschnig publizierte Trasse enthält aber Aktualisierungen, die Städte Villach und Klagenfurt bzw. ihre Umfahrungen sind nun  eingebunden. Als die Grünen 2013 in die Landesregierung kamen, wurde die Anbindung der Städte erstmals Thema.