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Bad Bleiberg

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Bäume leben in Villach gefährlich!

12 gesunde Rotbuchen drohen in Landskron der Säge zum Opfer zu fallen. Diese Allee in der Max-Lauritschstraße ist in dieser Größe einzigartig und auch die einzige im gesamten Stadtgebiet von Villach.

Rotbuchen haben eine Lebensdauer von 300 Jahren, sie werden auch als „Mutter des Waldes bezeichnet“. Alle 12 Bäume hätten noch eine hohe Lebensdauer, sie sind ca. 40 – 60 Jahre alt und ca. 18-19 m hoch.

Sepp Götz: „Durch diese Allee bin ich als Bub zur Schule gegangen, es ist „a Wahnsinn“ diese Bäume leichtfertig zu opfern.“ Jedoch die Besitzer der Bäume vom Gut Landskron sehen sich außerstande die Verantwortung zu übernehmen. Die Stadt Villach könnte aber die Bäume kaufen und damit zum einen diese Allee retten und zum anderen der naturzerstörenden Zersiedelung im Villacher Stadtgebiet eine positive Umweltaktion entgegen setzen.

Villacher Wohnqualität ist ein viel bemühter Begriff, mit hohem Lebenswert in Stadtteilen wie Landskron wird häufig plakativ und werbewirksam geworben.

Passt dazu solch unüberlegter und kurzsichtiger Baumfrevel?

Man bedenke: Ein durchschnittlicher Laubbaum gibt bis zu 500 Liter Wasser pro Tag an die Luft ab. Ein 100 Jahre alter Laubbaum mit durchschnittlich 1200m² kann rund 370 Liter Sauerstoff erzeugen und erbringt eine Filterleistung von 7000kg Staub pro Jahr.

Angesichts der steigenden Feinstaubbelastungen sind Bäume für die Erhaltung einer gesunden und lebenswerten Umwelt in der Stadt von immenser Wichtigkeit.

Zahlreiche Städte in Österreich sichern ihren Baumbestand zum Wohle ihrer BürgerInnen. Damit nicht jeder wild nach Lust und Laune seine Bäume umsäbeln kann, braucht es in Kärnten – insbesondere in Städten – zur Erhaltung des Baumbestandes ein Baumschutzgesetz.

„Kärnten und Villach sollten hier nicht Schlusslicht sein und ihre Bäume ungeschützt den Motorsägen der Grundbesitzer überlassen“, so der Grünpolitiker und Umweltschützer Sepp Götz.

TEAM

Zur Person: Schuhmacher, Bergmann, Gärtner, Grüner Gemeinderat
​Hobbys: Bergwandern, Naturschutz, Schuhmacherhandwerk 

„Ich kämpfe für ein lebenswertes Bad Bleiberg, dafür braucht es die Schule, gut ausgebaute Straßen für die 700 PendlerInnen und unser Bad. Wir haben etwas weiterzugeben an die nächste Generation – im bestmöglichen Zustand.
​Wo Unrecht zu Recht wird – wird Widerstand zur Pflicht. Das ist meine politische Überzeugung. Das ist Grün!“

Zur Person: Stuckateur
​Hobbys: Tätigkeiten in der Dorfgemeinschaft Bad Bleiberg, Vespa-Schaltroller 

„Ich möchte unser Heilklima, das Heilwasser und die Natur schützen. Bad Bleiberg soll für Alt & Jung lebenswert bleiben.
​Unsere Ressourcen dürfen nicht ausgebeutet werden und der Profitgier zum Opfer fallen. Ich bin gegen Seilschaften, welche die eigenen Taschen füllen. Ich wünsche mir Netzwerke, die Generationen übergreifend ein Miteinander fördern.“

GH Bleiberg