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am 19. Juni

Tiertransporte vorerst gestoppt.

Olga Voglauer, Alexander Rabitsch - Das betrifft auch Kärnten, wo in St. Veit an der Glan über viele Jahre regelmäßig Rinder nach Usbekistan und Aserbaidschan abgefertigt wurden. Der Kärntner Tierschutzexperte und Tierarzt Dr. Alexander Rabitsch weiß, dass die Tiere nach den Strapazen einer überlangen Reise stets ein ungewisses Schicksal erwartet.

Tierschutzminister Anschober hat Langstrecken-Tiertransporte massiv erschwert.


Klagenfurt – „Ich freue mich sehr über diesen wichtigen grünen Erfolg. Tierschutzminister Rudolf Anschober ist es gelungen, Langstreckentransporte von Zuchtvieh über mehrere tausend Kilometer nach Zentralasien durch einen Erlass massiv zu erschweren“, sagt Olga Voglauer, Landessprecherin der Grünen Kärnten und Nationalratsabgeordnete. Man hat festgestellt, dass es bei Transporten in Länder wie Usbekistan, Aserbaidschan oder Kasachstan keine zugelassenen Aufenthaltsorte und nur ungeeignete Ställe in Russland gibt. Aus diesem Grund darf nicht mehr durch Russland transportiert werden.​

Betrifft auch Kärnten.

​Das betrifft auch Kärnten, wo in St. Veit an der Glan über viele Jahre regelmäßig Rinder nach Usbekistan und Aserbaidschan abgefertigt wurden. Der Kärntner Tierschutzexperte und Tierarzt Dr. Alexander Rabitsch weiß, dass die Tiere nach den Strapazen einer überlangen Reise stets ein ungewisses Schicksal erwartet: „Hochleistungs-Rinder vertragen zumeist das sommerlich-heiße Steppenklima Zentralasiens nur sehr schwer und erkranken häufig. Es gibt kaum Berichte über einen Herdenaufbau durch die angeblichen Zuchtrinder aus Europa.“​​

„Wir Grüne treten für eine starke Bauernschaft ein, die führend in regional wirksame Kreisläufe eingebunden ist, für eine gerechte Bezahlung von landwirtschaftlichen Produkten und für ein uneingeschränktes Wohlbefinden der Tiere. Dazu aber muss aktiv alles verhindert werden, was Tieren schadet“, führt Voglauer aus. Auch der Langstreckentransport in weit entfernte Länder, denn: „Niemand darf eine Tierbeförderung durchführen oder veranlassen, wenn den Tieren dabei Verletzungen oder unnötige Leiden zugefügt werden könnten“, so Voglauer abschließend.​


Rückfragen & Kontakt:

​Mag. Katrin Waldner

0664/831 75 34

katrin.waldner@gruene.at​