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am 4. August

Lieber intensiv leben als intensiv land­wirt­schaften.

Olga Voglauer - Je mehr Bäuer*innen sich zu einer biologischen, nachhaltigen Landwirtschaft bekennen, desto mehr Bio-Produkte landen in den Hofläden und auf unseren Märkten. „Und weil jeder einzelne Bio-Betrieb wichtig ist, soll der Umstieg – weg von der intensiven Landwirtschaft hin zur biologischen – auch gefördert werden“, sagt Olga Voglauer.

Man riecht und schmeckt den Unterschied.  

Klagenfurt – „Nachhaltig und biologisch produzierte Erdäpfel riechen und schmecken auch intensiv nach Erdäpfeln. Kommen sie aus intensiver Landwirtschaft – noch dazu gewaschen und in Plastik verpackt – riechen sie nach nichts, schmecken nach nichts. Und sind vielleicht auch noch durch ganz Europa gekarrt worden. Wollen wir das? Nein!“ Mit dieser klaren Ansage spricht sich NR Olga Voglauer, Sprecherin der Grünen Kärnten, für eine kleinteilige, nachhaltige und ökologische Landwirtschaft aus.

 

Die Umstellung auf Bio fördern.

Wenn sich derzeit eine Bäuer*in in Kärnten entscheidet, ihren Betrieb auf Bio umzustellen, dann dauert diese Phase – je nachdem, was sie erzeugt – 1 bis 2 Jahre. In dieser Zeit werden die Felder biologisch gedüngt, der Ertrag ist geringer, die Produkte dürfen aber noch nicht als Bio verkauft werden. Und diese Umsatzeinbußen muss die Bäuer*in derzeit hinnehmen. „Entscheidet sich eine Bäuer*in im Burgenland dazu, auf Bio umzustellen, bekommt sie 15.000 Euro Umstiegs-Förderung. Und wo bleiben die Kärntner Bäuer*innen?“, fragt Voglauer.

 

In die Zukunft investieren.

Mit einer Förderung für die Umstellung auf Bio-Landwirtschaft wird diese Entscheidung vielen Kärntner Bäuer*innen garantiert leichter fallen. Und je mehr Bio-Bäuer*innen, desto mehr Bio-Produkte werden in unseren Hofläden und auf den Märkten angeboten. Ein Erfolg, von dem auch alle Kärntner*innen profitieren. „Lieber intensiv leben als intensiv landwirtschaften. Ein grünes Credo, das die Artenvielfalt, unseren Lebensraum und die regionale Produktion von Bio-Lebensmitteln stärkt“, sagt Voglauer.